Starkes Team – starkes Ergebnis!
Yeah! Wir haben es geschafft! 🎉
Eddi hat seine Jugendbeurteilung souverän gemeistert – mit starken 67 von 75 Punkten! 💪🐾
Wir sind mega stolz auf ihn und freuen uns riesig über dieses tolle Ergebnis. Der Weg dorthin war spannend, lehrreich und hat uns als Team noch enger zusammengeschweißt.
Weiter so, Eddi! 🚀
Erscheinungsbild-Überprüfung
Es sind von einer Hilfsperson die Widerristhöhe, Rumpflänge, Brusƫefe, Brustbreite, Brustumfang und vom Körmeister der Umfang des Röhrenbeines eines Vorderlaufes des sitzenden Hundes zu messen. Es erfolgt eine Kontrolle des Gebisses und Beurteilung des kompleten Erscheinungsbildes sowie des Gangwerkes durch den Körmeister. Der Hund muss sich sowohl von der Hilfsperson als auch vom Körmeister anfassen lassen. Bei dieser Positon wird besonderer Wert auf die Unbefangenheit des Hundes gelegt.
Spielverhalten in verschiedenen Situationen und Menschengruppe
2A Hundeführer spielt mit dem Hund
Der Hund wird abgeleint, der Hundeführer spielt mit seinem Hund (eigenen Spielgegenstand), wobei der Gegenstand einmal weggeworfen wird.
2B Hundeführer wirft Spielzeug in einen abgrenzten Bereich
Auf Anweisung des Körmeisters nimmt der Hundeführer dem Hund den Spielgegenstand ab und wirft ihn in einen abgegrenzten Bereich (ca. 3m x 3m), der mit leeren Plastikflaschen bedeckt ist. Der Hund soll den Gegenstand möglichst zügig holen. Hat der Hund den Gegenstand gefasst, spielt der
Hundeführer noch einmal kurz, nimmt den Spielgegenstand dem Hund ab und steckt diesen ein, sodass er für den Hund nicht mehr sichtbar ist.
2C Spiel mit Hundeführer und Helfer
Der Helfer betritt mit einer Lunte den Platz. Er nimmt optisch und akustisch Kontakt mit dem Hund auf. Es erfolgt jetzt ein Spiel mit Hundeführer und Helfer. Dabei werfen diese sich die Lunte insgesamt mindestens 4 Mal zu, bevor der Helfer dem Hund Gelegenheit gibt, den Beutegegenstand zu fassen. Aus Position 2 C erfolgt ein fließender Übergang zur Position 3 „Beutetrieb mit Helfer“. Der Hund wird am Halsband festgehalten.
Beutetrieb mit Helfer
Aus Position 2 C erfolgt ein fließender Übergang zum Beutetrieb mit Helfer. Der Hund wird am Halsband festgehalten. Es ist dem Hundeführer erlaubt, den Hund verbal zu motivieren. Der Helfer setzt deutliche Beutereize und entfernt sich dann im Laufschritt, weitere Beutereize setzend, vom Hund. Bei einer Entfernung von ca. 5 Meter wird der Hund auf Zuruf des Helfers losgelassen. Der Hundeführer bleibt stehen. Der Hund soll die Lunte zügig fassen. Sollte der Hund sich die Lunte nicht vom Helfer holen, so gibt dieser durch Wegwerfen in Laufrichtung dem Hund die Möglichkeit, diese aufzunehmen.
Bei der gesamten Übung sind Aggressions- oder Wehrreize nicht erlaubt.
Verhalten in Menschengruppe
Eine Gruppe in lockerer Formation steht dem HF mit Hund in einem Abstand von 20 Metern gegenüber. Der Körmeister hält den Hund an einer 2 m Leine. Auf Anweisung des Körmeisters geht die Gruppe im lockeren Verbund auf den Hund zu. Zeitgleich geht der Hundeführer durch die Gruppe hindurch und positioniert sich hinter der Gruppe. Der Körmeister leint den Hund ab und der Hundeführer ruft seinen Hund nach Anweisung zu sich. Nachdem der Hund beim HF angekommen ist, bewegen sich beide wieder in die Gruppe hinein, sodass der Hund Kontakt mit den Personen aufnehmen kann.
Verhalten bei optischen Einflüssen (Overall)
Der Overall muss an der vorgeschriebenen Haltevorrichtung eingehängt werden. Er liegt flach auf dem Boden. Auf Körmeisteranweisung lässt der Hundeführer (nachdem die Hilfsperson passiert wurde) aus der Bewegung die Leine fallen, während HF und Hund frontal auf den Overall zugehen. Dieser wird mit einem Ruck in einem Abstand von 5 Metern vor dem Hund hochgezogen und bleibt dann in dieser Position.
Verhalten bei akustischen Einflüssen (Kette)
Auf Körmeisteranweisung lässt der Hundeführer die Leine aus der Bewegung heraus, fallen. In einer seitlichen Entfernung von 5 Metern zum Hund fällt die Kette auf ein Blech, das für den Hund nicht sichtbar ist. Falls der Hund nicht selbständig Kontakt aufnimmt, löst der Hundeführer gemeinsam mit ihm die Situation auf.
Verhalten gegen eine sich auffällig verhaltende Fremdperson
Die Fremdperson trägt den vorgeschriebenen grünen Regenumhang, Hut und Sonnenbrille und befindet sich zunächst für den Hund nicht sichtbar in einem Versteck. Der Hund bleibt an der markierten Position stehen, der HF steht hinter seinem Hund. Der Hund wird von ihm festgehalten. Bei der nun folgenden Aktion der Fremdperson darf der Hundeführer nicht mehr auf seinen Hund einwirken. Die Fremdperson tritt aus dem Versteck, macht sich kurz akustisch bemerkbar und bewegt sich mindestens 15 Meter mit auffälligem Bewegungsablauf auf den Hund zu. Danach stellt sich die Fremdperson in etwa 20 m Entfernung seitlich zum Hund in entspannter Haltung seitlich zum Hund. Auf Anweisung des Körmeisters lässt der Hundeführer die Leine fallen und geht auf die Fremdperson zu, begrüßt diese und nimmt Hut und Sonnenbrille ab. Die Fremdperson verhält sich bei dieser Annäherung weiter entspannt. Nach dem Fallenlassen der Leine darf der Hundeführer mit dem Hund sprechen, aber keine Kommandos oder Hilfsmittel einsetzen
Optische Einflüsse (Schlitten)
Der Schlitten steht, nicht sichtbar für den Hund, ca. 20 Meter vor dem markierten Haltepunkt. Der Hundeführer bleibt am Haltepunkt stehen und hält den Hund an der Leine fest. Nach Beginn der Aktion darf der Hundeführer nicht mehr aktiv auf den Hund einwirken. Auf Körmeisteranweisung wird der Schlitten frontal bis auf 5 Meter auf den Hund zugezogen. Auf Körmeisteranweisung lässt der Hundeführer die Leine fallen und geht mit seinem Hund zum Schlitten. Hierbei darf der Hundeführer mit dem Hund sprechen, aber keine Kommandos oder Hilfsmittel einsetzen. Weicht der Hund bei der Annäherung des Schlittens mehr als 2 Meter hinter den Hundeführer zurück, ist die Leine fallen zu lassen.
Verhalten bei akustischen Einflüssen (Schuss)
Auf Körmeisteranweisung lässt der Hundeführer aus der Bewegung die Leine fallen. Der Schütze steht in seitlichem Abstand von 10 Metern zum Hund und gibt auf Handzeichen zwei deutlich voneinander abgesetzte Schüsse (6 mm-Pistole) ab.
Spielen mit dem Hund
Es erfolgt ein freies Spiel mit dem Hundeführer mit einem eigenen Spielgegenstand.
Temperament
Das Temperament wird während der gesamten Überprüfung beurteilt. Lethargische oder übermäßig hektische Hunde können nicht bestehen.
Körmeisterin: Kirsten Wesche / Körleitung: Frauke Demmer, Sabine Schäfer / Körhelfer: Jens Demmer / Auffällige Fremdperson: Mareike Reupke / Fotos: Sandra Hahn und Monika Heinen / Ausführungsbestimmungen: Quelle RZV




























